„Glück auf“: Besuch des Bergbau- und Geschichtsmuseums Oer-Erkenschwick

„...Der Steiger kommt, und er hat sein helles Licht bei der Nacht, und er hat sein helles Licht bei der Nacht schon angezündt, schon angezündt“. So hallt es in dem dunklen Stol-len, des Bergbau- und Geschichtsmuseums Oer-Erkenschwick, gesungen von den textsicheren Bewohnern und Mitarbeitern des Seniorenstifts An der Haard. Das Museum, das durch den Bergbau- und Geschichtsverein Oer-Erkenschwick e.V. aufrechterhalten wird, öffnete die Tore und brachte uns die Geschichte des Bergbaus in unserer Heimat näher.

Gestartet wurde unsere Museumsführung mit Hilfe eines Videos über die Geschichte des Bergbaus. Anschließend durften wir die Lampenkammer besuchen und erhielten spannende und interessante Informationen über Gerätschaften und Abläufe unter Tage. Dann ging es ans Eingemachte: in einem original getreuen Nachbau eines Stollens funkelten nicht nur das schwarze Gold, sondern auch die Augen der Bewohner und Mitarbeiter. Der typische Bergbaugeruch, die dunkle Atmosphäre und die beeindruckend großen Maschinen erzeugten bei einigen von uns eine Gänsehaut. Besonders gefangen von diesem Eindruck war ein Bewohner, selbst jahrelanger Bergmann. Der Besuch brachte Erinnerungen hoch und animierte ihn, Geschichten von damals zu erzählen. Alle, samt Museumsmitarbeiter, hörten dem Bewohner begeistert zu.

Nach kurzweiligen zwei Stunden verließen wir das Museum und die Bewohner waren sich einig: „Hierhin wollen wir wiederkehren.“ Warum sind die Bewohner vom Seniorenstift An der Haard beim Singen der bekannten Bergmannslieder so textsicher? Die Zeche Ewald lag unweit von der Einrichtung entfernt und nimmt einen großen Teil in der Stadtge-schichte Oer-Erkenschwicks ein; daher ist es üblich, dass in unserem Musikangebot die-ses Lied regelmäßig gesungen wird.

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